Prüfung zur Trainerin C Reiten Basissport

Die Prüfung zur Trainerin C Reiten Basissport hat ein Vereinsmitglied abgelegt und mit Bravour bestanden.

Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg.

Der Reit- und Fahrverein Phöben e.V. bezuschusste den Lehrgang finanziell.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und über die Ausbildung näher gesprochen.

Welchen Trainerschein hast du gemacht?
Ich habe in dem Lehrgang den Trainerschein „Trainer C Reiten Basissport“ abgelegt.

Wo hat der Lehrgang stattgefunden?
Die Ausbildung wurde im Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) durchgeführt.

Was sind die Voraussetzungen um solch einen Trainerlehrgang absolvieren zu Können?
Voraussetzung ist zum einen der Besitz des Reitabzeichens 4, das Longierabzeichen 5 und der Reitpass. Weiterhin muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden und der Nachweis über die Mitgliedschaft in einem Reitverein. Zudem muss vor dem eigentlichen Trainerlehrgang ein eintägiges Vorbereitungsseminar belegt werden. Das Longierabzeichen und den Reitpass hätte auch während des Lehrgangs abgelegt werden können.

Wie lange dauerte die Ausbildung?
Insgesamt waren es drei Wochen. Hierzu muss gesagt werden, dass sich die Ausbildung in Modul 1 und Modul 2 aufgliedert und eigentlich separat durchgeführt werden. Modul 1 umfasst eine Woche und Modul 2 zwei Wochen. Ich hatte das Glück, dass beide Module im Sommer gleich aufeinander folgten. Somit war die Gruppe über beide Module die Gleiche, die Ausbilder und der gesamte Ablauf in der Tagesorganisation war bekannt und man hat sich an die Tagesstruktur bereits gewöhnt gehabt.

Aus wie viel Teilnehmern bestand die Gruppe?
Wir waren insgesamt 11 Teilnehmer/Innen, welche die Prüfung zum Trainer C Reiten Basis- bzw, Leistungsport absolviert haben.

Welche Unterrichts- und Ausbildungsinhalte gab es?
Praktisch habe ich Unterrichtserteilung in der Dressur und im Springen durchgeführt aber auch diesbezüglichen Unterricht erhalten.

Desweiteren erhielten wir Unterricht im Geländereiten. In der theoretischen Ausbildung stand unter anderem Reitlehre, Unterrichtsaufbau einer Reitstunde, Sportpsychologie, Aufbau der Strukturen des Landesverbandes und Didaktik auf dem Lehrplan.

Wie gestaltete sich der Tagesablauf?Stallungen
Jeden Tag gab es 3-4 Stunden Theorie. In dieser Zeit hatten wir ebenfalls Gelegenheit unsere Unterrichtspläne für die Dressur und das Springen zu entwerfen und abzusprechen. Neben dem täglichen Reiten gehörte auch der Stalldienst zu unseren Aufgaben.

Geritten wurde auf gestüteigenen Schulpferden wobei optional auch das eigene Pferd mitgebracht werden konnte.

Wie erfolgte die Prüfung?
Die Prüfung teilte sich in einen schriftlichen, theoretischen und praktischen Teil.

Zu Beginn der dritten Lehrgangswoche legten wir die schriftliche Prüfung in Form einer zweistündigen Klausur ab. Am letzten Lehrgangstag hatten wir die praktische Prüfung. Diese Prüfung gliederte sich in die Teile:

  • Unterrichtserteilung im Springen
  • Springreiten (erarbeiten eines Teilparcoures)
  • Reitlehre Springen (u.a. Beurteilung von Sitz und Einwirkung des Reiters auf das Pferd)
  • reiten eines Geländeparcours
  • Unterrichtserteilung Dressur
  • Reiten Dressur
  • Reitlehre Dressur (u.a. Was ist Anlehnung?, Wird sie bei den Reiterinnen, die wir sahen korrekt erarbeitet?)
  • Stallgassenprüfung
  • Didaktikprüfung

Gegen 14.30 Uhr waren wir mit allen Prüfungsteilen durch und warteten auf die Bekanntgabe ob wir bestanden oder nicht bestanden haben.

Das Zertifikat wurde uns ein paar Wochen später zugeschickt.

Welche schönen Erlebnisse und Begegnungen gab es?
Eine bleibende Erinnerung ist der Ausritt mit der Gruppe über das Gestütsgelände und durch den Gestütswald. Es gab uns die Möglichkeit einmal, innerhalb des Lehrganges, ohne Druck und Stress zu reiten.

Zum anderen hatten wir schöne Abende und insgesamt ein harmonisches Gruppenklima, was sich positiv auf die Lernatmosphäre ausgewirkt hat. Und nicht zuletzt die Entwicklung von Freundschaften.

Im Rückblick kann ich sagen, dass es drei lehrreiche Wochen waren in denen ich viel dazu gelernt habe. Ich sage danke für die Unterstützung des Vereins und an die Ausbilder auf dem Gestüt.

Auch bedanke ich mich bei meiner Trainerin aus dem Verein, welche mich unterstützte und aktiv auf den Lehrgang vorbereitete.

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